Mundgeruch

Mundgeruch

 

Mundgeruch wird meistens von anaeroben Bakterien verursacht, die normalerweise innerhalb der Zungenoberfläche und im Rachen leben. Diese Bakterien sind nützlich und helfen bei der Verdauung von Eiweiß (Proteine) aus Nahrung, Speichel oder Schleim, Blut und krankem oder abgestoßenem Gewebe. Unter bestimmten Bedingungen beginnen die Bakterien besonders stark Eiweiß (Proteine) abzubauen. Proteine bestehen aus Aminosäuren. Zwei dieser Aminosäuren (Cystein und Methionin) enthalten sehr viel Schwefelmoleküle.

Hier liegt meist auch die Ursache von Mundgeruch: Sobald nun die nützlichen Bakterien mit diesen Bestandteilen in Verbindung kommen, werden die unangenehm und übelriechenden Schwefel-Anteile vom hinteren Teil der Zunge und aus dem Rachen freigesetzt und zwar als Hydrogensulfide, Mercaptane und andere schlecht riechende Stoffe. Man bezeichnet diese Substanzen auch als Volatile Sulfur Compounds = VSC (leicht flüchtige Schwefelverbindungen).

 

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Diese Bakterien sind keinesfalls schädlich und infektiös. Die Mundflora eines jeden Menschen enthält die gleiche Gruppe an Bakterien im Mund. Eines ist sicher: Schlechter Atem ist nicht ansteckend, nicht einmal beim Küssen! Die Bakterien sind also ein Teil der normalen Mundflora, d.h. man darf sie nicht einfach völlig aus dem Mundbereich entfernen - nicht durch ständiges Zungenreinigen, nicht mit Antibiotika, nicht mit Mundwässern, die behaupten, Bakterien von der Zunge fernzuhalten. Der einzige nachweislich wirksame Weg, Mundgeruch zu bekämpfen und die wahre Ursache anzugreifen, ist folgender: Der Angriff auf die Fähigkeit der Bakterien, schwefelhaltige Stoffwechselprodukte zu bilden und die bereits gebildeten schwefelhaltigen Verbindungen in neutral riechende und neutral schmeckende organische Salze umzuwandeln.

Wenn man über Bakterien redet, dann muß man folgendes über diese Bakterien wissen: 

Es handelt sich um anaerobe Bakterien (wie z.B. Fusobakterien, Actinomyceten etc). Sie mögen keinen Sauerstoff. Sie fühlen sich also dort am wohlsten, wo es keinen oder nur wenig Sauerstoff gibt. Deshalb LEBEN SIE NICHT AUF DER ZUNGENOBERFLÄCHE: Sie leben zwischen den feinen Fasern der Zunge, den sog. Zungenpapillen!

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Nebenprodukte dieser anaeroben Bakterien sind schwefelhaltige Stoffwechselprodukte. Wie bereits erwähnt, braucht jeder Mensch diese Bakterien zur Verdauung. Unglücklicherweise und aus bisher unbekannten Gründen wird bei manchen Menschen eine höhere Anzahl dieser Bakterien gefunden. Deshalb leiden diese unter Mundgeruch. (Es gibt unterschiedliche Theorien, die das auf hormonelle Schwankungen, auf Arzneimittel (meist Antibiotika oder Sulfonamide, die eine Störung der Mundflora bewirken können) oder sogar auf erbliche Ursachen zurückführen.) Was wir aber heute wissen ist, dass Mundgeruch gleichmäßig bei Männern und Frauen auftritt.

 

WEITERE URSACHEN VON MUNDGERUCH

Trockener Mund
Hin und wieder hat jeder schon einmal einen trockenen Mund. Oft kann die Ursache folgendes sein:

  • Rezeptpflichtige Medikamente (meist verordnet gegen zu hohen Blutdruck oder bei Depressionen), 
  • Antihistaminika (z.B. in Nasentropfen)
  • Spirituosen sowie alkoholhaltige Mundwässer

Bei trockenem Mund wird weniger Speichel gebildet. Speichel aber enthält natürlicherweise Sauerstoff und sorgt für einen gesunden und frischen Mund. Die anaeroben Bakterien produzieren mehr Schwefelstoffe bei wenig oder gar Abwesenheit von Sauerstoff. Wenn weniger Speichel gebildet wird, gibt es weniger Sauerstoff und es herrscht eine „anaerobe Bedingung“ - ideal für die Bakterien, mehr übel riechende und sauer/bitter schmeckende Stoffe zu bilden. Hier hilft in erster Linie viel trinken, Pastillen lutschen oder Kaugummi kauen, um die Speichel-Bildung anzuregen. Insbesondere Kaugummis wie kauX®, Pastillen und andere Produkte, die hochdosiert Xylitol enthalten, sind besonders geeignet.

Post-nasales Tropfen

Proteine haben bekanntlich Aminosäuren als Bausteine. Bei manchen Menschen mit Problemen in der Nase (z.B. Allergien) läuft Schleim am Rachen entlang und bedeckt die hintere Zunge und den Rachen - genau da, wo die Bakterien leben. Da Schleim aus Protein-Strängen besteht, ist das für die Bakterien eine gute Vorraussetzung, diese Proteine in schlecht riechende und sauer schmeckende, schwefelhaltige Stoffe abzubauen. Stark wirkende Nasentropfen (Antihistaminika) helfen hier nicht, weil der austrocknende Effekt dieser Stoffe ein weiteres Problem schafft. Hier sorgt Atemfrisch® mit hdO2 dafür, dass das Geruchs- und Geschmacksproblem bekämpft werden kann.

 

Bestimmte Nahrungsmittel

Anaerobe Bakterien lieben Proteine, und bestimmte Nahrungsmittel haben reichlich davon: Milch, Käse und die meisten anderen Milchprodukte (der Gehalt an Fett spielt übrigens keine Rolle). Wenn Sie eine Lactose-Unverträglichkeit haben, essen und trinken Sie diese Nahrungsmittel nicht! Ihr Körper kann nämlich diese Nahrungsmittel nicht vollständig verdauen, sodass sie den Bakterien eine lange Zeit zur Verfügung stehen. Fisch hat viel Protein. Wer gerne viel Fisch isst, kann damit logischerweise auch das Mundgeruch-Problem verschlechtern. Kaffee (mit oder ohne Koffein) enthält viel Säure und im sauren Milieu können sich die Bakterien schneller vermehren. (Im Prinzip gilt das für jeden Typ Säure in der Nahrung.)

Was wirkt in Atemfrisch®?

Prinzipiell ist die gesamte Zusammensetzung des neuen Mittels gegen Mundgeruch, Atemfrisch® Mundspülung, auf die Vermeidung von schlechtem Atem ausgerichtet. hdO2 ist der aktivste Wirkstoff. Er verhindert durch Zufuhr von Sauerstoff, dass anaerobe Bakterien übelriechende Sulfide und Mercaptane bilden. Das Endprodukt ist die Bildung von Sulfat, das weder Geruch noch Geschmack hat.

 

WIE KANN ICH DEN EIGENEN ATEM TESTEN?

Das ist eine gute Frage. Man kann nämlich den eigenen Atem nicht riechen, indem man einfach die Hände über Mund und Nase legt und ausatmet (man riecht so nur die eigenen Hände). Der Geruchssinn ist so eingerichtet, dass man den eigenen Körpergeruch nicht riechen kann (man nennt dies Akklimatisation). Dies ist notwendig, um vor allem andere Dinge riechen zu können als den eigenen Körper.

So aber können Sie den eigenen Atem zu Hause testen:
Wischen Sie die Oberfläche der Zunge mit einem Baumwolltuch ab und riechen Sie daran (das ist wahrscheinlich der beste Weg). Wenn Sie außerdem noch eine gelbliche Verfärbung erkennen, kann es durchaus sein, dass Sie eine erhöhte Schwefelproduktion im Mund haben.                                                             

Oder lecken Sie an der Rückseite Ihrer Hand. Warten Sie 10 Sekunden und riechen Sie dann. Wenn Sie einen Geruch feststellen, dann haben Sie ein Atemproblem, denn dann wurden die Schwefelsalze von der Zunge auf die Hand übertragen.                                                                                              

Bringen Sie ein Stück Zahnseide zwischen die hinteren Zähne und riechen Sie dann an der Zahnseide. Dies kann eine Andeutung von dem Geruch sein, den andere wahrnehmen. Stellen Sie sich vor den Spiegel und strecken Sie die Zunge so weit wie möglich heraus. Wenn die Rückseite Ihrer Zunge einen weißlichen Schimmer hat, kann das auf schlechten Atem hindeuten. Sie können auch die Reaktion von Mitmenschen beobachten.

Fragen Sie jemanden nach seiner Meinung, dem Sie vertrauen. Fragen Sie mehrmals täglich, denn der Atem ändert sich im Laufe des Tages. Wenn bestimmte Nahrungsmittel Ihren Geschmack verändern, dann ist auch das ein Hinweis auf das Entstehen von Schwefelverbindungen. Dies geschieht meistens nach Benutzen alkoholhaltiger Mundwässer oder nach dem Essen und Trinken von Milchprodukten, süßen Getränken, Alkohol oder Süßigkeiten.

Es gibt übrigens sehr viel genauere Mess-Methoden. Die exakteste ist die Atem-Messung mit dem Halimeter (eine Tendenz gibt z.B. auch der Tanita Atemtester). Dieses Instrument misst die Konzentration von Schwefelmolekülen in Atem und/oder Speichel und gibt so zuverlässig Auskunft, ob Mundgeruch da ist oder nicht.

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Behandlung

Hilfreiche Hinweise zur Beseitigung und Behandlung von Mundgeruch.


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