Ursachen

Ursachen

 

 

ERNÄHRUNG UND SCHLECHTER ATEM

Tisch voll LebensmittelHaben Sie nach dem Essen Mundgeruch, könnte dies die Folge der Vorverdauung von proteinhaltiger Nahrung (Milch, Käse, rohes Fleisch) durch sog. anaerobe Bakterien sein.

Wenn das Problem jedoch lange nach einer Mahlzeit immer noch besteht (z.B. bei einer Diät, regelmäßigem Training), dann kann das die Folge von Flüssigkeitsmangel im Körper sein, oder weil der Körper die Fettreserven in Energie umsetzen will.

Man nennt das Ketose; dabei entsteht auch eine Art von chemisch schlechtem Atem.

Wenn das Mundgeruch-Problem hauptsächlich abends auftritt, ist vermutlich ein zunehmender Sauerstoffmangel im Speichel dafür verantwortlich. Das kommt wahrscheinlich vom vielen Reden tagsüber - und geht fast jedem so.

 

Milchprodukte beeinflussen den Atem unangenehm. Hier spielt der Eiweißgehalt, nicht der Fettgehalt eine Rolle, dabei ist teilentrahmte Milch genauso schlimm wie Vollmilch. Das Problem entsteht dadurch, dass bestimmte Bakterien im Mund die Milch-Eiweiße (schwefelhaltig) abbauen mit der Folge von schlechtem Geruch und Geschmack.

Zwiebeln und Knoblauch rufen sofort einen schlechten Atem hervor. Die Ursache hierfür liegt an den von Haus aus enthalten intensiv riechenden Schwefelverbindungen.

Zucker ist ein Problem, denn alle Bakterien vermehren sich gut in einer zuckerreichen Umgebung. Sollten Sie also Pfefferminze oder Süßigkeiten essen, dann achten Sie auf deren Zuckerfreiheit. Manche Pfefferminz-Produkte behaupten einfach von sich, trotz Zuckergehalt eine atemerfrischende Wirkung zu haben. Sie machen natürlich genau das Gegenteil! Lassen Sie sich nicht täuschen, denn obwohl Sie einen "guten Geschmack" im Mund haben können, kann der Atem für andere übel riechen.

Kaffee (auch koffeinfreier) ist ein Problem, weil Kaffee Säuren enthält. Das führt dazu, dass die Bakterien sich sehr schnell vermehren und sofort den „Kaffee-Atem“ produzieren.

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Alkohol kann einen gelegentlich schlechten Atem zu einem sehr schlechten Atem oder Geschmack machen. Dabei gibt es keinen Unterschied, ob es Alkohol in Bier, Wein, hochprozentigen Getränken oder sogar in kosmetischen Mundwässern ist. Durch den Alkohol wird der Mund sehr schnell besonders trocken, was unmittelbar zu schlechtem Atem führen kann. Manche Mundwässer enthalten sogar mehr Alkohol als Wein (der im Durchschnitt 11 - 13% enthält). Außerdem konnten einige Studien zeigen, dass zu viel Alkohol über einen längeren Zeitraum Zahnfleisch und Mundschleimhaut schädigt.

 

 

MEDIKAMENTE UND MUNDGERUCH

Bestimmte Medikamente können als Nebenwirkung ein Mundgeruch-Problem noch verschlimmern.

Typisch dafür sind:

  • Arzneimittel gegen Depressionen,
  • Medikamente gegen Bluthochdruck,
  • Mittel gegen Allergien oder zum Abschwellen,
  • Medikamente, die weibliche Hormone enthalten (auch die Antibabypille).

Alle führen als Nebeneffekt zu einem trockenen Mund.

Einige Medikamente zur Behandlung von Verdauungsproblemen behaupten, sie könnten schlechten Atem heilen. Das zu versuchen ist meistens Zeitverschwendung, denn ein schlechter Atem kommt in den allerwenigsten Fällen vom Magen.

Es wurde z.B. der Zusammenhang von einer Langzeit-Anwendung von Antibiotika und der Entwicklung von schlechtem Atem beobachtet. Die erste Patientengruppe, die uns dies meldete, nahm ein Antibiotikum ein zur Aknebehandlung. Diese Gruppe nahm dieses Antibiotikum über Monate hinweg ein und musste feststellen, dass sich sowohl Atem als auch Geschmack sehr unangenehm verändert hatten. Das hängt damit zusammen, dass ein Antibiotikum Bakterien abtötet, auch die für den Menschen notwendigen. Leider kommen die unerwünschten Bakterien als resistente Stämme zurück, womit das Problem noch vergrößert wird. Der Einsatz eines Antibiotikums zur Therapie gegen schlechten Atem wird also nicht helfen. Zum einen sind die betroffenen Bakterien erwünscht und notwendig, zum anderen kommen sie - selbst wenn die Symptome für einige Zeit verschwinden - nach einer Weile zurück.

Sulfonamide oder Arzneimittel gegen eine Allergie können ebenfalls schlechten Atem hervorrufen, weil bei deren Abbau übelriechende Sulfide entstehenden können.

 

ZAHNPASTA UND SCHLECHTER ATEM

Die meisten handelsüblichen Zahnpasten enthalten einen aggressiven Stoff, bekannt als Natriumlaurylsulfat (als sog. Detergens). Diese Substanz wird hauptsächlich hinzugefügt, damit die Zahnpaste schäumt. Der Schaum hat jedoch keine reinigende Wirkung, sondern soll eher das Gefühl dafür vermitteln.

Diese Zahnpasten aber haben einen austrocknenden Effekt und bringen damit ein erhöhtes Risiko für Mundgeruch mit sich. Diese Schäumer heben übrigens die Effekte von Atemfrisch® auf. Bitte achten Sie deshalb darauf keine Zahnpasten mit Schäumern zu verwenden.

Atemfrisch® Mundspülung wird in Deutschland hergestellt. Darüber hinaus enthält sie keine künstlichen Farbstoffe, kein Saccharin und keine aggressiven Reinigungsmittel. Und natürlich keinen Alkohol!

Und das wissen Sie bereits: Ständiges Spülen, Putzen, der Gebrauch von Zahnseide und Zungenschaben wird Sie nicht von schlechtem Atem befreien. Der Grund: Das derzeitige Angebot üblicher Zahncremes, Mundwässer, Kaugummis usw. ist nie dafür entwickelt worden, um mundgeruchverursachende Bakterien zu bekämpfen.

Atemfrisch® Mundspülung wurde von der Tetrobeath GmbH speziell dafür konzipiert.

 

TROCKENER MUND UND TROCKENE ZUNGE

Ein trockener Mund (kommt normalerweise selten vor) ist ein typischer Hinweis auf schlechten Atem und sauren/bitteren/metallartigen Geschmack. Je trockener der Mund, desto größer ist die Möglichkeit, dass Sie einen schlechten Atem haben.                                                                                                             

Das hängt mit der Sauerstoffmenge im Speichel zusammen. Die Bakterien, die den schlechten Atem verursachen, brauchen eine anaerobe (sauerstofffreie) Umgebung. Wenn der Mund trockener wird, verschwindet der Speichel oder er wird dicker. Das bedeutet gleichzeitig eine Sauerstoffverringerung. Die Bakterien beginnen mit der Produktion von Schwefelverbindungen, z.B. Schwefelwasserstoff (Geruch nach faulen Eiern).                                                                   

Übrigens beginnen wir alle ab einem Alter von 25 Jahren, weniger Speichel zu produzieren, womit das Risiko von Mundgeruch zunimmt.

Da Allergien eine erhöhte Schleimproduktion mit sich bringen, vergrößern auch sie das Problem.

Je mehr Sie z.B. tagsüber reden, desto dicker wird Ihr Speichel. Dies führt möglicherweise zu einem schlechten Atem. Das hängt damit zusammen wie die Bakteriengruppe (die im hinteren Teil der Zunge und des Rachens lebt) auf die Änderungen der Umgebung reagiert. Normaler Speichel enthält nämlich ziemlich viel Sauerstoff. Je weniger Sauerstoff aber vorhanden ist, desto mehr entsteht eine anaerobe Umgebung - für die Bakterien die ideale Bedingung für die Schwefelproduktion.

Sie reinigen die Zunge, wenn sich im Rachen Schleim angesammelt hat. Dieser Schleim ist ein Nährboden für die schwefelproduzierenden Bakterien. Der Grund dafür: Er enthält die Aminosäuren Cystein und Methionin. Diese können sehr einfach in unangenehm riechende Schwefelverbindungen verstoffwechselt werden.

Sehr oft ist hinten auf der Zunge eine weiße Schicht (Belag) sichtbar. Und gerade das sind größere Mengen an Schwefelsulfid und andere übel riechende und schlecht schmeckende Verbindungen. Wenn diese Schicht einen gelblichen Schimmer bekommt, ist das ein Zeichen dafür, dass Ihr Problem chronisch ist (denn Schwefel hat eine gelbe Farbe).

Hier muss unbedingt auch erwähnt werden, dass jeder Mensch einen Morgenatem hat. Während des Schlafs produzieren die Speicheldrüsen keinen Speichel und der Mund wird trockener. Das wiederum kann zu einer Produktion von Schwefelverbindungen führen. Wenn Sie dann morgens aufwachen, bemerken Sie zunächst den schlechten Geschmack im Mund. Das können Sie vermeiden, indem Sie vor dem Schlafengehen Atemfrisch® benutzen.

 

DIABETIKER UND ATEMFRISCH

Atemfrisch® Produkte eignen sich hervorragend für Diabetiker und können bestens empfohlen werden!

Diabetiker haben nämlich besondere Mund-Probleme:

  • eine sehr empfindliche Mundschleimhaut
  • die Mundschleimhaut heilt sehr schlecht.
  • Sie haben stets einen trockenen Mund.

Da ihre empfindliche Mundschleimhaut häufig zu entzündlichen Veränderungen neigt, sollten Diabetiker in keinem Fall alkoholhaltige Mundwässer benutzen. Alkohol hat eine sehr negative Wirkung auf die Mundschleimhaut: Er kann die Ursache dafür sein, dass sich ganze Schleimhaut-Schichten ablösen und entzündlichen Veränderungen (Aphthen) und andere Verletzungen im Mund entstehen können. Fast alle handelsüblichen Mundwässer enthalten Alkohol, deshalb ist die alkoholfreie Atemfrisch® Mundspülung eine hervorragende Alternative!

Diabetiker haben immer einen trockenen Mund und neigen demnach zu Mundgeruch. Gesunder Speichel hat einen hohen Gehalt an Sauerstoff. Die Bakterien, die den Schwefelgeruch verursachen, den man als schlechten Atem riecht, sind anaerobe Bakterien, die keinen Sauerstoff mögen. Sie halten sich deshalb bevorzugt dort im Mund auf, wo es wenig oder gar keinen Sauerstoff gibt (in den Zungenpapillen und im Rachen).  Ein trockener Mund aber bedeutet, dass wenig Speichel vorhanden ist (und wo wenig Speichel ist, ist wenig Sauerstoff). Folglich bilden die anaeroben Bakterien in einem trockenen Mund mehr flüchtige Schwefelstoffe (wie z. B. Hydrogensulfid).

Atemfrisch Produkte nutzen hdO2, hochdosierten Sauerstoff, um Mundgeruch zu bekämpfen. Es liegt das einfache Prinzip zugrunde, dass durch Zufuhr von mehr Sauerstoff in den Mundbereich die Bakterien daran gehindert werden, schwefelhaltige Stoffe zu produzieren. hdO2 absorbiert alle vorhandenen Schwefelmoleküle, auch solche in der Nahrung wie Mercaptane, die z. B. in Zwiebeln und Knoblauch enthalten sind.

Und das sind hervorragende Neuigkeiten für Diabetiker:
Nach neuesten Studien sind die Bakterien, die Zahnfleischentzündungen hervorrufen, verwandt mit den anaeroben, schwefelproduzierenden Bakterien. Sauerstoffhaltige Verbindungen wie hdO2 sind in der Lage, Zahnfleischerkrankungen schon im Entstehen zu verhindern!

Atemfrisch® Mundspülung wurde auch im Hinblick auf die gesamte Zusammensetzung speziell zur Vermeidung von Mundgeruch konzipiert

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